Eine Stadt in der Stadt, direkt an der Elbe

Heute stellen Euch Vera (43, Produktmanagerin), Hajo (42, Architekt), Lene (5) und Jerrik (4) ihr Ottensen vor und verraten, welche Ausflugsziele in Hamburg sie außerdem noch empfehlen können.

Stellt Euch doch einmal vor.
Hallo, wir sind die Familie Nadler und wohnen im schönen Stadtteil Ottensen. Wir sind zu viert, zwei Jungs (42 & 4) und zwei Mädels (43 & 5).

Was macht Euren Stadtteil besonders attraktiv?
Ottensen ist so besonders schön, da es wie eine kleine Stadt in der Stadt ist, mit tollen Geschäften, Restaurants, Cafés, Kino, Museum, Veranstaltungsgebäuden, Erwachsenen- und Kindertheater sowie vielem mehr. Man könnte also ganz autark hier leben, ohne jemals diesen Stadtteil verlassen zu müssen.

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Früher wurden hier Schiffsschrauben hergestellt, heute sind in den alten Hallen das wunderbare Zeise-Kino und Restaurants untergebracht.

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Der Bagger am Kemal-Altun-Platz erinnert daran, dass Ottensen noch bis in die 60er-Jahre ein wichtiger Industriestandort war.

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Wunderschöne Kinderkleidung und Spielsachen für die Kleinsten gibt es bei Vergissmeinnicht in der Ottenser Hauptstraße.

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Schräg gegenüber bei Zeitlos (Ottenser Hauptstraße 45) wird auch die Mama fündig.

Was für Ausflugstypen seid ihr?

Wenn wir bei uns im Stadtteil spazieren gehen, gesellen wir uns meistens zu den vielen anderen Menschen an die Elbe. Aber verlässt man den Stadtteil, bietet der Volkspark  einen sehr schönen Rundweg. Im Biergarten an der großen Wiese kann man eine kleine Rast bei Kaffee, Limo, Bier oder Snacks einlegen. Direkt daneben ist ein Kinderspielplatz, der bei uns immer sehr beliebt ist. Im Spätersommer ist ein Stopp im bunt blühenden Dahliengarten, der auch auf der Strecke liegt, ein Muss.

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Von Ottensen aus ist es nur ein Katzensprung bis zur Elbe.

Wo findet man Euch bei guten und wo bei schlechtem Wetter?
Unsere Ausflugsziele bei gutem Wetter sind der Wildpark Schwarze Berge, das Freiluftmuseum Kiekeberg und natürlich Tierpark Hagenbeck. Im letzten Jahr haben wir außerdem erstmalig den Märchenwanderweg in Jesteburg und den Kinderbauernhof Kirchhof  besucht – beides hat uns und den Kindern richtig gut gefallen. Neu für uns entdeckt  haben wir auch den Spielplatz in der Hafencity. Wenn wir in Stimmung für einen längeren Ausflug sind, steuern wir Karls Erdbeerhof (Ostsee) an, den Almthof in Appen oder den Tannenhof Bornholdt bei Elmshorn. Hier holen wir auch immer unseren Weihnachtsbaum. Die Kinder lieben das vorweihnachtliche Hofprogramm, mit Ponyreiten, Seilschwingen übers Stroh und Stockbrot, und wir Eltern sind begeistert darüber, wie günstig die wunderschönen Tannenbäume hier sind.

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Der Märchenwanderweg in Jesteburg erzählt die abenteuerliche Geschichte vom „Trickser“

Bei schlechterem Wetter sind wir gerne im Miniaturwunderland, dem Altonaer Museum oder dem Klick Kindermuseum in Lurup. Neu auf der Liste steht das Polizeimuseum in Alsterdorf. Die Ausstellung dort ist sehr spannend gemacht und wird von pensionierten Kommissaren begleitet, die auf jede neugierige Kinderfrage eine Antwort haben. Das Highlight war aber der Simulationsflug in einem ausrangierten Polizeihelikopter, der dort aufgestellt ist.

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Spaß mit den Zerrspiegeln im Klick Kindermuseum

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Wer mutig genug ist, kann im Polizeimuseum echte Zellenluft schnuppern.

Wenn man mit Kind ein Wochenende nach Hamburg kommt, was sollte man unbedingt unternehmen?
Was alle Altersgruppen begeistert, ist das Miniaturwunderland. Ansonsten sollte natürlich alles angesteuert werden, was mit Elbe oder Alster zu tun hat: Die Klassiker sind eine Hafenrundfahrt  oder eine Barkassenfahrt über die Alster. Besonders toll bei gutem Wetter ist eine Kanufahrt auf den Alsterarmen.

Gibt es ausflugstechnisch etwas, was Ihr in Hamburg vermisst?
Ich persönlich vermisse das Café auf dem Fernsehturm, welches sich früher in einer Stunde einmal um die eigenen Achse drehte. In den 80er Jahren konnte man dort für nur DM 5,00 ein Stück Kuchen plus einen Kaffee bekomme. Das wäre sensationell, wenn das wieder kommen würde.

Was darf bei keinem Ausflug fehlen?
Mittlerweile, wo unsere Kinder groß sind, nehmen wir kaum mehr etwas mit. Wir kehren meistens ein, da das ein schöner Abschluss eines Ausflugs ist.

Wo kann man besonders gut mit Kindern einkehren?
Essen gehen wir in Ottensen am liebsten bei dem Italiener Vito  und bei Hatari, wo es pfälzische Küche gibt. Im Hatari dürfen die Kinder mit Stiften die Tischdecke aus Papier bemalen. Das ist für sie natürlich besonders spannend, ist sonst ja ausdrücklich nie erlaubt. Auch als unserem Sohn einmal seine Apfelschorle umgekippt ist und sowohl ihn als auch den Tisch und den Boden unter Wasser gesetzt hat, blieb das Personal total entspannt und brachte uns noch einen Ersatzpulli. Auch das Kette Trattoria Mama, die es jedoch nicht in Ottensen gibt, haben wir als kinderfreundlich kennegelernt.

Vielen Dank für die vielen schönen Anregungen!

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