Elbstrand Wittenbergen

Die Sonne scheint und es riecht nach Frühling! Jetzt gibt es keine Ausrede mehr, um sich vor ausgiebigen Spaziergänge an der frischen Luft zu drücken. Unser Tipp fürs Wochenende: Der Elbstrand in Wittenbergen. Hier gibt es feinen Sand wie am Mittelmeer, einen schicken Leuchtturm und ein Naturschutzgebiet, das zu abwechslungsreichen Spaziergängen einlädt.

(von Johanna)

Meine erste Klassenreise führte mich in die Freiluftschule Wittenbergen. Ich erinnere mich eigentlich nur noch daran, dass wir Besuch von Rolf Zuckowski bekamen, der mit uns einen Liedernachmittag veranstaltete, und ansonsten stundenlang im Sand buddelten. Heute übernehmen Theo und Otto das Buddeln und ich erfreue mich daran, dass Wittenbergen wohl nach wie vor ein VIP-Hotspot zu sein scheint. Zumindest habe ich bei unserem letzten Besuch Til Schweizer gesehen. Glaube ich zumindest. Ist eigentlich sowieso egal, denn in Wittenbergen ist es so schön, dass es gar nicht den Glanz eines prominenten Mitbesuchers braucht.

Wittenbergen liegt in Rissen. Man fährt durch kleine Wohnstraßen, einen Berg hinunter, rauf auf den Parkplatz und zack ist man da, im Urlaub. In echt, wenn man im weichen Sand sitzt, umgeben von einem Naturschutzgebiet, und auf die Elbe und die gegenüberliegende Insel Neßsand schaut, ist es schwer zu glauben, dass man gerade in Hamburg ist. Vor allem, wenn man sich hier im Hochsommer in der prallen Sonne ahlt, da es – wie an einem echten südeuropäischen Strand – keinen Quadratzentimeter schützenden Schatten gibt und man sich stark schwitzend darüber freut, dass es in Hamburg eben doch nicht immer regnet.

Während sich die Erwachsenen immer wieder gegenseitig versichern, wie unglaublich schön es ist und man doch überhaupt nicht verstehen kann, dass man nicht viel öfters komme, so weit sei es nun doch auch nicht, haben die Kinder jede Menge zu tun. Löcher buddeln, Burgen bauen, Wasser in Eimern von hier nach dort tragen, Steine in die Elbe werfen und natürlich vorbeifahrende Schiffe oder  vorbeifliegende Flugzeuge vom schräg gegenüber liegenden Airbus-Gelände beobachten.

Aber auch an kühleren Tagen lädt der Strand zu ausgiebigen Spaziergängen ein, bei dem auch der Wittenbergener Leuchtturm, die Heideflächen und die Elbwiesen angesteuert werden können. Und die Kinder buddeln natürlich bei jedem Wetter ohne Rücksicht auf Verluste oder überschwemmte Gummistiefel.

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Sand, Sonne, Wasser – geht es noch schöner?

Der sehr feine Sandstrand ist je nach Wetterlage mal mehr, mal weniger gut besucht und je nach Tide mal schmaler und mal breiter. Zu beachten ist, dass es sich um einen Hundestrand handelt, der von diesen auch ausgiebig besucht wird. Kinder, die Angst vor Hunden haben, werden hier deshalb vermutlich keinen großen Spaß haben.

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Wer die Büsche wohl so schön österlich geschmückt hat?

Der Strand hat sogar einen Campingplatz, das ElbeCamp. Wir haben ihn noch nicht selbst getestet, von Freunden aber nur Gutes gehört. Wie wollen hier diesen Sommer auf jeden Fall einmal übernachten. Welche prominenten Hamburger ich da wohl in der morgendlichen Duschschlange treffen werde? Ina Müller, H. P. Baxter, Otto Waalkes oder gar Udo Lindenberg? Ich bin gespannt!

Homepage: Naturschutzgebiet Wittenbergen

Für wen geeignet: Strand-, Natur- und Hundefreunde

Essen und Trinken: gibt es im nahe gelegenen Kiosk

Toiletten: kostenpflichtige Toiletten am Kiosk

Lage: 

 

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