Tipp: Picknick im Obstparadies Schuback in Jork

Obstparadies ist wirklich genau die richtige Bezeichnung für den Hof Schuback im Alten Land. Hier in Jork , vor der Toren Hamburgs, fühlt man sich wirklich wie im Garten Eden. Die Kirschen wachsen einem förmlich in den Mund, während man in zauberhafter Atmosphäre picknickt. Die Kinder stromern zwischen den Bäumen hindurch, spielen Fußball oder buddeln am Wassergraben – und am Abend sind sich alle einig, schon lange keinen so herrlichen Tag mehr erlebt zu haben.

(von Johanna)

Das Alte Land ist immer wieder so bezaubernd, dass man am liebsten gleich seine Koffer packen und in einen der schönen Höfe einziehen möchte. Wer braucht schon Eimsbüttel, Winterhude und Ottensen, wenn man traumhafte alte Fachwerkhäuser, nicht enden wollende Obstbaumplantagen und die Elbe vor der Haustür haben kann? Wen diese akute Landsehnsucht plagt, dem sei ein Tag auf dem Obstparadies Schuback empfohlen.

Familie Schuback hat nicht nur einen wunderschönen Hof, mit großen Kirsch- und Apfelplantagen, sondern auch gerne Gäste. Denen möchten sie aber keinen stinknormalen Kaffeegarten anbieten, wäre ja langweilig. Deswegen haben sich Herr oder Frau Schuback – so genau weiß ich das nicht, ich tippe aber auf die Frau, weil die Idee so toll ist und es so hübsche Herz- und Apfelbrettchen gibt – das mit den Picknickkörben ausgedacht: Große, geflochtene Körbe, gefüllt mit Köstlichkeiten wie Wurst, Käse, verschiedene Salate, leckere Fruchtjoghurts, Gemüsesticks und ein im Blumentopf gebackenes Brot – wie toll ist das bitte? Danke Frau Schuback 🙂 Wer das Grillpicknick bestellt, bekommt außerdem Fleisch, Wust und einen Grill mit eingepackt. Alternativ gibt es eine vegetarische und eine vegane Variante.

Die vorbestellten Körbe werden an der Ausgabe am Eingang abgeholt und dann auf die Schubi-Bollerwagen geladen, auf denen auch noch das eine oder andere Kind Platz findet. Weiter geht es zu den reservierten Tischen, die mitten in der Obstplantage, unter den Kirsch- und Apfelbäumen, aufgestellt sind.

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IMG_3511Hier angekommen wurden von uns erst einmal mit vielen „Ohs“ und „Ahs“die Körbe ausgepackt und der reichhaltige Tisch gedeckt. Wir hatten für die Kinder eine Picknickdecke mit, die neben dem großen Tisch ausgebreitet und von dem größten Kleinsten mit viel Liebe zum Detail bestückt wurde.

Was dann passierte reichte von Schlemmerei bis Völlerei, unterbrochen nur von vielen „Guckt mal hier“, weil alle das schöne Setting am liebsten lückenlos fotografisch  dokumentieren wollten. Und den Bitten der Kinder, ihnen noch ein Nutella-Brot zu schmieren. Der Nuss-Nougat-Aufstrich gehört übrigens, zum Neidwesen der Eltern, nur zum Inventar des Kinderkorbs.

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image-3.jpegWenn dann alle satt sind, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Wer sehr viel gegessen hat, legt sich einfach ins Gras oder auf einen der Liegestühle. Der Rest spielt mit den Kindern Fußball unter Apfelbäumen oder lässt sich breitschlagen, beim Bollerwagen-Ziehen das Gelände zu erkunden. Wieder andere suchen sich einen gemütlichen Platz an dem kleinen aufgeschütteten Sandstrand am Bewässerungsgraben, ignorieren die algig-trübe Wasserqualität und erfreuen sich daran, wie schön die Kinder buddeln und matschen.

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Und später wollen garantiert alle noch etwas von den Resten des reichhaltigen Picknicks essen. Oder sich jetzt doch für das Fußballteam aufstellen lassen. Oder mit langen Stöcken versuchen, den Ball aus dem Wassergraben zu retten – bevor es dann doch ein Hund schafft, der leider etwas zu stark zubeißt. Oder von den Kirschen probieren, obwohl man eigentlich schon viel zu satt ist. Oder die übrig gebliebene Deko einer Hochzeit entdecken und bedauern, dass man vor acht Jahren nicht schon wusste, dass man hier so wunderschön feiern kann. Oder, huch, sehr überrascht feststellen, wie spät es schon ist und dass man nun doch die Heimreise antreten muss.

Ein ausgiebiger Einkauf im Hofladen – tütenweise Kirschen, kistenweise Apfelsaft und wer hat den Kindern eigentlich erlaubt, dass sie jetzt ein Eis haben dürfen – lindert den Abschiedsschmerz ein kleines bisschen.

Tschüss schöne Fachwerkhäuser und Obstbäume. Hamburg ist auch nicht schlecht, aber wir werden Euch vermissen – und garantiert bald wieder besuchen!

Homepage: Obstparadies Schuback

Adresse: Westerjork 81, 21635 Jork

Kosten: Altländer Picknick 22,- Euro, Grillpicknick 24,- Euro, vegetarisches Picknick 24,- Euro, veganes Picknick 26,- Euro; Kinderkörbe jeweils zum halben Preis

Zeiten: Gepicknickt werden kann von Dienstag bis Sonntag

Good to know: Die Picknickkörbe müssen mit mindestens drei Tagen Vorlauf bestellt werden. Sollte das Wetter nicht mitspielen, kann das Picknick indoor abgehalten werden

 

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