Kindertheater: Weihnachtsmärchen 2016

 

Auf den Spielplänen der Hamburger Bühnen stehen auch in diesem Jahr wieder viele spannende, lustige, anrührende und musikalische Weihnachtsmärchen. Wer die volle Auswahl haben möchte, darf ruhig jetzt schon Karten kaufen, denn die ersten Vorstellungen sind bereits ausgebucht. Wir haben Euch eine Übersicht der schönsten Stücke für Kinder ab 3 Jahren zusammengestellt.

Wir finden, das ganze Jahr ist Theaterzeit. Allerdings ist die Vorweihnachtszeit noch etwas theaterzeitiger als alle anderen Jahreszeiten. Ab November nehmen fast alle Theater Weihnachtsmärchen in den Spielplan – eine wunderschöne Tradition, die wir schon als Kinder geliebt haben. Wenn es draußen stürmt und regnet, genießt man die festliche Theateratmosphäre gleich noch einmal so viel. Ob kuschelig im kleinen Hoftheater Ottensen oder auf der großen Bühne vom Schauspielhaus, ob Märchenklassiker oder modernes Märchen – Ihr habt die freie Wahl.

Ab 3 Jahren:

„Schneeweißchen und Rosenrot“ im Kindertheater Wackelzahn

Schneeweißchen und Rosenrot sind Schwestern. Aber während die eine am liebsten in
Märchenbüchern liest und davon träumt eine Prinzessin zu sein, springt die
andere den ganzen Tag im Wald umher. Aber so unterschiedlich sie  auch sein mögen, haben sie einander unheimlich gern. Doch das kann der hinterlistige Zwerg Grumm-Grumm nicht ausstehen und so nimmt das Abenteuer seinen Lauf. Mit flotter Musik, phantasievollen Kostümen und einem bunten Bühnenbild.

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Diverse Stücke im Hamburger Puppentheater

„Wo ist der Weihnachtsmann?“, „Weihnachtsgeschichten“, „Weihnachten bei Kaspers Oma“, „Nils Karlsson Däumling“, „Der gestiefelte Kater“ und vieles mehr. Im Hamburger Puppentheater gibt es im November und Dezember eine große Auswahl verschiedener (vor-)weihnachtlicher Stücke für Kinder ab 3, 4 und 5 Jahren. Da es alles Gastspiele sind, gibt es meist nur ein bis zwei Vorführungen. Schaut am besten schnell vorbei, was Ihr Euch nicht entgehen lassen wollt.

  • Viele verschiedene Stücke im November und Dezember
  • Hamburger Puppentheater im Haus Flachsland, Bramfelder Straße 9, 22305 Hamburg-Barmbek
  • http://www.hamburgerpuppentheater.de

Ab 4 Jahren:

„Die kleine Meerjungfrau“ im Ohnsorg Theater

Das Ohnsorg Theater kann auch hochdeutsch. Und musikalisch. Zum Beispiel beim Weihnachtsmärchen „Die kleine Meerjungfrau“, nach der Geschichte von Hans Christian Andersen. Michelle, die kleine Meerjungfrau, lebt glücklich und zufrieden am Meeresgrund. Alles könnte so schön weitergehen, wäre da nicht der junge Prinz Alexander, den Michelle vor dem Ertrinken rettet. Sie verliebt sich auf der Stelle – und wünscht sich fortan nichts sehnlicher, als ein Mensch zu sein. Die hinterhältige Meerhexe will ihr diesen Wunsch wohl erfüllen, aber nur, wenn sie dafür Michelles wunderschöne Stimme als Lohn erhält! Doch wie soll die kleine Meerjungfrau ihren Prinzen ohne Worte von ihrer Liebe überzeugen?

  • Premiere 18. November, Vorführungen bis 27. Dezember 2016
  • Ohnsorg Theater, Heidi-Kabel-Platz 1, 20099 Hamburg-St. Georg
  • http://www.ohnsorg.de

„Hänsel und Gretel“ im Ernst Deutsch Theater 

Wer kennt es nicht, das so traurig beginnende Märchen von Hänsel und Gretel. Die beiden Kindern lebten mit ihren verarmten Eltern am Rande des tiefen und dunklen Waldes. Eines Tages waren Not und Hunger so groß, dass die Eltern Hänsel und Gretel in die weite Welt schickten – in der Hoffnung, dass vielleicht jemand die beiden aufnehmen und ihnen helfen würde. Doch trafen die beiden im Wald nur auf die schrecklich blinde Hexe… „Hänsel und Gretel“ nach den Brüdern Grimm ist ein spannendes Weihnachtsmärchen mit vielen lustigen Liedern zum Mitsingen. Wie toll: Zwei Vorstellungen werden mit Gebärdendolmetschern angeboten.

  • Premiere am 11. November 2016, Vorführungen bis 23. Dezember 2016
  • Ernst Deutsch Theater, Friedrich-Schütter-Platz 1, 22087 Hamburg-Uhlenhorst
  • http://www.ernst-deutsch-theater.de
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Bild: Ernst Deutsch Theater

„Schneewittchen und die sieben Zwerge“ im St. Pauli Theater 

 „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“

 Schneewittchens Stiefmutter kann es nicht fassen, als ihr Zauberspiegel auf diese Frage, eines Tages antwortet: „Frau Königin, Ihr seid die Schönste hier, aber Schneewittchen ist noch tausendmal schöner als ihr“. Besessen von dem Gedanken, die Schönste im Land sein zu müssen, befiehlt sie ihrem Jäger Schneewittchen in den Wald zu bringen, damit sie dort für immer und ewig verschwindet. Doch Schneewittchen findet zu ihrem Glück ein Haus, in dem die sieben Zwerge ihr Heim haben und bei denen sie unterkommt. Aber als die Königin durch ihren Spiegel erfährt, dass Schneewittchen noch am Leben ist, beschließt sie, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Gleichzeitig hat auch ein Prinz von dem schönen Mädchen gehört und  macht sich auf die Suche nach der schönen Prinzessin. Für Stimmung in diesem lustigen Märchen sorgen  immer wieder viele Musikeinlagen, die zum Mitspielen und -singen animieren.

  • Premiere 26. November, Vorführungen bis 22. Dezember
  • St. Pauli Theater, Spielbudenplatz 29 – 30, 20359 Hamburg-St. Pauli
  • http://www.st-pauli-theater.de

Ab 5 Jahren:

„Die Schneekönigin“ im Theater für Kinder 

Gerda und Kay sind Nachbarskinder und beste Freunde. Doch plötzlich erscheint Kay die Welt böse, abstoßend und widerwärtig, Sein Herz wird eiskalt, denn zufällig geriet ihm ein Splitter eines bösen Zauberspiegels ins Auge – und ins Herz. So gelingt es der Schneekönigin leicht, Kay in ihren Eispalast zu locken. Verzweifelt begibt sich Gerda auf die Suche nach dem lieben Freund. Eine aufregende Reise führt sie zu vielen zauberhaften Gestalten in unbekannten Welten mit Palästen, Blumenwiesen und sprechenden Tieren. Unbeirrt, von ihrer Sehnsucht getrieben, findet Gerda endlich Kay im frostigen Land der Schneekönigin. Das Märchen nach Hans Christian Andersen wird von Musik von Edvard Grieg untermalt.

„In einem tiefen, dunklen Wald“ im Schauspielhaus

Ab 8 Jahren:

„Mein ziemlich seltsamer Freund Walter“ in den Hamburger Kammerspielen

Lisa ist acht, kann aus Altmetall Computer löten und verbringt ihre Abende damit, mithilfe eines Astro-Programms den Weltraum nach extraterrestrischem Leben abzusuchen. Ihr echtes Leben ist nämlich alles andere als erfreulich. Ihre Eltern haben ihre Jobs verloren und hängen nur noch auf dem Sofa ab, in der Schule ist sie nicht wirklich beliebt. Dann landet tatsächlich ein Raumschiff im Wald hinter Lisas Siedlung. Die Außerirdischen werfen nur einen kurzen, angewiderten Blick auf die Erde, bevor sie wieder kehrtmacht, aber bei ihrer überstürzten Abreise bleibt einer von ihnen zurück: Klakalnamanazdt, von Lisa kurz Walter genannt. Auf Walters Planet wird vor allem gekuschelt, gespielt und sich umeinander gekümmert; kein Wunder, dass er Lisas Alltag höchst befremdlich findet. Kurzerhand macht er sich daran, in ihrem Leben aufzuräumen – bis Lisa auch ohne fremde Kräfte wieder zurechtkommt. Autorin des Stückes ist Sibylle Berg.

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Foto: Hamburger Kammerspiele

„Tausendundeine Nacht“ im Schauspielhaus .

Sultan Sherban ist noch ein Kind als er den Thron besteigt. Doch seit er seine Eltern verloren hat, ist er böse und gemein. Seine Untertanen verkriechen sich aus Angst vor ihm. Einzig ein junges Mädchen, Sheherazade, kennt keine Furcht. Mit einem aberwitzigen Plan im Gepäck marschiert sie in den Palast, bereit, ihr Land zu retten: Eine Nacht lang will sie dem Sultan Geschichten erzählen. Doch nicht irgendwelche, Sheherazade hat das seltene Talent, ihre Erzählungen lebendig werden zu lassen – und so möchte sie ihn in ein Land voller Zauberer, Flaschengeister und Helden entführen. Mit der Kraft der Fantasie hofft sie, Sherban von seinem Hass zu kurieren. Doch als die beiden in Sheherazades Geschichte landen, ist nichts mehr an seinem Platz. Eine fremde Macht hat sich ihrer Erzählungen bemächtigt. Das Abenteuer beginnt. Zum Glück stehen ihnen Sindbad, Ali Baba und ein Dschinn zur Seite und nach und nach weicht der anfängliche Hass der Freundschaft.

  • Uraufführung am 5. November 2016, Vorstellungen bis 1. Januar 2017
  • Deutsches Schauspielhaus, Kirchenallee 39, 20099 Hamburg-St. Georg
  • http://www.schauspielhaus.de


Ohne Altersangabe:

„Kalif Storch“ im Kleinen Hoftheater 

In dem Kindermusical „Kalif Storch“ wird die Geschichte des Kalifen von Bagdad erzählt: Chasid  könnte eigentlich ganz nett sein, wenn er nicht zu faul wäre, sein Volk richtig zu regieren. Sein verstoßener Bruder, der unterdessen ein Zauberer geworden ist, möchte die Gunst der Stunde nutzen und seinen etwas trotteligen Sohn Mizra zum neuen Kalifen machen. Er jubelt Chasid ein Zauberpulver unter. Wer dieses schnupft, kann sich in jedes gewünschte Tier verwandeln. Aber gelingt es auch immer so einfach, sich wieder zurück zu verwandeln?

  • Premiere 18. November 2016, Vorstellungen bis 18. Dezember
  • Das kleine Hoftheater, Bei der Martinskirche 2, 22111 Hamburg-Horn
  • http://www.hoftheater.de

„Der Räuber Hotzenplotz“ im Schmidt Theater 

Spannend, lustig und mit viel Musik – das Schmidt Theater bringt den Kinderbuchklassiker „Räuber Hotzenplotz“ von Otfried Preußler auf die Bühne. Ausgerechnet an Großmutters Geburtstag klaut der freche Hotzenplotz ihr die Kaffeemühle. Wachtmeister Dimpflmoser ist mit diesem Coup vollkommen überfordert, bekommt aber zum Glück Unterstützung von Kasperl und Seppel. Sie machen sich mutig auf die Jagd nach dem Räuber mit den sieben Messern und geraten dabei auch in brenzlige Situationen, beispielsweise beim Zusammentreffen mit dem bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann.

  • Premiere 5. November 2016, Vorstellungen bis 7. Januar 2017
  • Schmidt Theater, Spielbudenplatz 24-25, 20359 Hamburg-St. Pauli
  • http://www.tivoli.de
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Foto: Schmidt Theater / Oliver Fantitsch

„Der kleine Ritter Trenk“ im Altonaer Theater

„Leibeigen geboren, leibeigen gestorben, leibeigen ein Leben lang“ – ja, so hieß es damals als es noch Ritter gab, die ihre eigenen Bauern besaßen. Schrecklich ungerecht findet das Bauernjunge Trenk, der mit seiner Familie unter dem grausamen Wertolt dem Wüterich zu leiden hat. Deshalb beschließt er eines Tages, sein Glück in der Stadt zu suchen. Für den kleinen Trenk beginnt eine lange und gefährliche Reise. Doch mit Mut, guten Freunden und ein paar Tricks wird Trenk schließlich sogar selbst zum Ritter und zieht gegen einen echten Drachen ins Feld.

  • Premiere am 24. November 2016, Vorführungen bis 16. Januar 2017
  • Altonaer Theater, Museumstraße 17, 22765 Hamburg-Altona
  • http://www.altonaer-theater.de

Familienkonzert „Ente, Wolf und Weihnachtsstern“ im Freilichtmuseum am Kiekeberg

Kein klassisches Weihnachtsmärchen, aber trotzdem eine besonders schöne Idee für die Vorweihnachtszeit: In der Reihe der Familienkonzerte im Freilichtmuseum am Kiekeberg wird am Sonntag, dem 11. Dezember, gleich zweimal „Ente, Wolf und Weihnachtsstern“ aufgeführt. Die drei Freunde Ente, Wolf und Weihnachtsstern wollen die Weihnachtsgeschichte aufführen – aber wissen nicht recht, wie. Jeder von ihnen bringt seine Begabungen ein – das führt zu ziemlich verrückten Ideen. Aber zum Glück gibt es ja die Zuschauerinnen und Zuschauer und damit auch ein glückliches und fröhliches Happy-End. Witzig und kindgerecht führt das Musiktheater LUPE aus Osnabrück durch ein beschwingtes Weihnachtskonzert mit vielen Liedern zum Mitsingen. Im Rahmenprogramm basteln die Kinder weihnachtliche Sterne aus buntem Transparentpapier.

 

Titelbild: Schmidt Theater / Oliver Fantitsch

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