Tipp: Wildpark Lüneburger Heide

Wenn alle Pakete ausgepackt, alle Geschenke ausprobiert und alle Schokokringel gegessen wurden, kommen die Hummeln im Po. Dann haben die Kinder genug von der weihnachtlichen Häuslichkeit und brauchen mal wieder frische Lust. Die haben wir uns am zweiten Weihnachtstag im Wildpark Lüneburger Heide geholt.

(von Johanna)

Es war kalt, windig und regnerisch. Kurz: Ungemütlich, sehr ungemütlich. Aber Plan ist Plan und der Wetterbericht hatte sonnige Momente am Nachmittag in Aussicht gestellt. Also brachen wir trotzdem auf, um zum ersten Mal den Wildpark Lüneburger Heide zu entdecken, der von Hamburg aus mit dem Auto in einer knappen halben Stunde zu erreichen ist.

Direkt hinter dem Eingang liegt ein großer Spielplatz, mit vielen bekletterbaren Holzaufbauten, verschiedensten Rutschen und Trampolinen. Wer die Kinder noch glücklicher machen möchte, sorgt vorausschauend für ausreichend Kleingeld im Portemonnaie. Damit können Bagger, Traktor und Aussichtsturm in Gang gebracht werden oder Nachschub an Wildfutter aus dem Automaten gezogen werden (jedes Kind erhält am Eingang eine Packung, aber Ziege & Co sind recht unersättlich).

IMG_3337.jpg

Am Spielplatz starten drei Rundgänge, die durch den weitläufigen Park gemacht werden können: Klein (45 Minuten), Mittel (75 Minuten) und Groß (120 Minuten). In Hinblick auf das Wetter haben wir uns für die kleine Runde entschieden. Eine gute Entscheidung, denn wie sich zeigte, lag der Wetterbericht mal wieder stark daneben (von wegen Sonne!).

IMG_3391.JPG

Wie praktisch, dass der Mini-Rundgang gleich mit einem kleinen Reptilien-Haus beginnt, in dem wir vor dem ersten Regenguss Zuflucht suchen und Echsen, Piranhas sowie einer Schlange guten Tag sagen konnten. Die Ziegen im Streichelgehege (mit ganz flauschigen Babys) haben wir aus Matschgründen nur von der anderen Seite des Zaunes aus gefüttert. Vorbei am Hühnerstall, wo man in den wärmeren Monaten auch kleine Küken beobachten kann, ging es zum Damwild-Freigehege, wo die sehr zahmen Tiere uns (und unser Futter) freundlich erwarteten.

Zum Aufwärmen ging es in die super gemütliche Elch-Lodge, wo wir rustikales Interieur, Kaminfeuer und Frikadellen mit Kartoffelsalat genossen haben. Direkt daneben liegt das Gehege der zwei sibirischen Tiger, die irgendwie keinen besonders fröhlichen Eindruck machten. Der Rückweg führte uns dann noch an Braunbären, Stachelschweinen, Ottern und verschiedenen Greifvögeln vorbei.

IMG_3365.JPG

img_3377

img_3362

img_3379Danach waren wir alle gut durchgelüftet und freuten uns riesig auf die Sitzheizung im Auto. Aber auch auf unseren nächsten Besuch, irgendwann im Frühling. Denn es gibt in der schönen Anlage ja noch so viele weitere Tiere – es sind insgesamt immerhin über 1.200 Stück – zu entdecken. Und natürlich die Greifvogel-Vorführungen. Und die Tiervorstellungen. Insofern: Bis ganz bald!

Homepage: www.wild-park.de

Adresse: Wildpark 1, 21271 Nindorf-Hanstedt

Öffnungszeiten: Ganzjährig geöffnet / 1. März bis 31. Oktober: 8.00 Uhr bis 19.00 Uhr /
1. November bis 28. Februar: 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr / Sonderöffnungszeiten: 24.12. und 31.12.: 9.30 bis 15.00 Uhr

Eintritt: Erwachsene: 11,- Euro, Kinder ab 3 bis 14 Jahren: 9,- Euro / Ermäßigungen für Familien, Gruppen ab 20 Personen und bei Vorlage der Haspa-Joker Card

Essen und Trinken: Verschiedenste Möglichkeiten, vom Wildpark-Restaurant über die Elch-Lodge bis zum Crêpe-Stand

Lage:

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s