Tipp: Polizei-Museum Hamburg

Tatütata, Blaulicht und ein echter halber Polizeiwagen. Endlich wissen, wie sich ein Verbrecher in der Gefängniszelle fühlt. Mit dem Hubschrauber über der HafenCity kreisen. Das und noch viel mehr könnt Ihr im Polizei-Museum Hamburg erleben.

(von Johanna)

Zwei Etagen vollgepackt mit Polizeiequipment und (ehemalige) Polizisten an jeder Ecke, die bereitwillig aus dem Nähkästchen plaudern. Für einen Polizisten-Fan wie Otto eine paradiesische Vorstellung, die im Polizei-Museum in Alsterdorf Wirklichkeit wurde.

Wir waren schon einmal vor gut einem Jahr hier, da war die Polzei-Leidenschaft aber noch nicht auf ihrem Höhepunkt. Anders heute, wo jeder Besuch bei Freunden danach bewertet wird, wie viel Polizei-Spielzeug es dort gibt, die Playmobil-Polizeiwache unseren Freunden mit den Worten „Hier steht mein Prachtstück“ präsentiert wird und hier im Haus nichts häufiger gespielt wird, als Polizei. Meist ist Otto dabei Kommissar Speck und alle anderen Diebe, die er schnell und routiniert über- und abführt.

Dieses Mal begann die Begeisterung schon beim Betreten des Geländes: Da hier auch die Polizei-Akademie angesiedelt ist, steht am Eingang ein Häuschen mit zwei Wachpolizisten, die von den erwachsenen Besuchern einen Personalausweis zur Kontrolle sehen wollen. Otto nutzt die Gelegenheit, um Smalltalk über seine Playmo-Polizei-Bestände zu führen und zu erklären, dass er auch ein Kollege sei. Kommissar Speck eben.

 

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Der Weg zum Eingang des Museums führt uns an diversen Polizeiwagen vorbei, die in diesem Fall vor allem wegen ihre Kleinheit begeistern.

Im Museum dann entdecken wir Dienstwaffen, Winkerkellen, Handschellen und Polizeimützen im Wandel der Zeit, Fälle zum Selberknobeln, eine kleine Ausstellung mit Videos zur Sturmflut 1962 und jede Menge Schautafeln und Exponate zur Geschichte der Hamburger Polizei, der Arbeit der Spurensicherung und der Kripo. Insgesamt werden Polizeifreunde jeden Alters angesprochen und nicht alles ist auch kleine Kinder interessant – der Bereich Kriminalfälle wird sogar erst ab 14 Jahren empfohlen. Das ist aber bei der Fülle des Angebots überhaupt kein Problem.

Besonders toll fand Kommissar Speck:

  • die historische Polizeiwache, in der man sich von einem netten Kommissaren a.D. mit Uniformjacke und -kappe ausstatten lassen kann und dann geschäftig an der Schreibmaschine auf Tasten einhämmern.

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  • die daneben gelegene Gefängniszelle, in die man sich für nervenkitzelige Sekunden einschließen lassen kann.

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  • der halbe Polizeiwagen, an dessen Steuer man mit Blaulicht und Tatütata auf Verbrecherjagd gehen kann – bis die Kommissare a.D. nicht mehr ganz so langmütig vorschlagen, auch mal eine Tour ohne Martinshorn zu fahren.

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  • der Hubschrauber, von dem man auf einem Screen das Zielfahrzeug bis in die HafenCity verfolgt, wo die Kollegen vom Bodentrupp die Verbrecher dingfest machen.

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  • der Phantombild-Generator, an dem Kommissar Speck ein ohne Zweifel höchst verdächtiges Individuum nachgezeichnet hat.

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Homepage: www.polizeimuseum.hamburg

Adresse: Carl-Cohn-Straße 39, 22297 Hamburg

Öffnungszeiten: dienstags, mittwochs, donnerstags und sonntags jeweils von 11:00 Uhr – 17:00 Uhr / an Feiertagen geschlossen

Eintritt: Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren zahlen keinen Eintritt, Erwachsene 8,- Euro

Good to know: Das Polizeimuseum befindet sich auf dem sicherheitsüberwachten Gelände der Akademie der Polizei Hamburg. Besucher (ab 16 Jahren) müssen sich deshalb am Eingang ausweisen können.

Kindergeburtstage: Kinder zwischen 6 und 14 Jahren können im Museum einen Polizeigeburtstag feiern, Details zu Ablauf und Preisen findet Ihr hier.

Essen und Trinken: leider gibt es kein Bistro o.ä.

Lage: 

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