Tipp: Dresden mit Kindern

Wir haben die Großeltern besucht und wunderbare Tage in Dresden verbracht. Eigentlich nur einen Tag, von mittags bis mittags. Viel zu kurz für diese wunderschöne Stadt, in der wir mit den Kindern tolle Dinge entdeckt haben.

(von Johanna)

Ich finde es immer wieder ein lustiges Gefühl, eine andere Stadt zu besuchen, die auch an der Elbe liegt. Einerseits fühlt man dadurch sofort eine große Verbundenheit, andererseits sieht die Elbe anderorts auch immer so anders aus, dass man sich gar nicht vorstellen mag, dass es der selbe Fluss sein soll. Das ging auch den Kinder so, als wir vor kurzem endlich wieder einmal  nach Dresden gefahren sind, um die Großeltern zu besuchen. „Ist das wirklich UNSERE Elbe?“ wurde immer wieder gefragt und ungläubig mit dem Kopf geschüttelt.

Leider waren wir nur für einen sehr kurzen Ausflug in der Stadt – Samstag früh ging es los, Sonntag nachmittag wieder zurück – aber wir haben unseren Aufenthalt sehr genossen und tolle Dinge entdeckt, die Kindern, Eltern und Großeltern viel Spaß gebracht haben. Hier unsere Tipps für einen Familienausflug nach Dresden:

Hygienemuseum

Ich habe mich schon immer gefragt, was einen wohl in diesem Hygienemuseum erwartet. Nach unserem Besuch kann ich es nur empfehlen, ob mit oder ohne Kinder. Im Mittelpunkt der Ausstellungen stehen wir Menschen und alle Themen, die uns bewegen: Unser Körper, Gesundheit, Geburt, Tod, Liebe, Krankheiten.

Angefangen haben wir in der Kinderausstellung „Unsere fünf Sinne“. Eine begehbare Klaviertastatur, gemütliche Hörstationen, Fühlboxen, eine Dunkelkammer und optische Täuschungen sorgten für große Begeisterung.

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Auch in der interaktiv gestalteten „Erwachsenen“-Ausstellung war vieles für Kinder interessant, z. B. sich mit Schrubber-Pantoffeln und Schallschutzkopfhörern in den Sinneszustand eines älteren Menschen zu versetzen, an der Wärmebildkamera zu sehen, welche Stellen am Körper welche Temperatur haben oder auf einer Balancierstrecke zu testen, wie fit man ist.

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Es gibt so viel zu entdecken, dass man es kaum an einem Tag schafft. Wie praktisch, dass die Eintrittskarten immer auch noch für den Folgetag gelten – wobei Kinder bis 16 Jahre sowieso nichts zahlen.

Seilbahn

Der Weiße Hirsch – der großartige Name dieses Stadtteils geht auf ein ehemaliges Gasthaus zurück. Später wurde das Villenviertel, das oberhalb der Elbe liegt, zum Luftkurort. Vor rund 120 Jahren wurden eine Standseil- und eine Schwebebahn eingerichtet, um den Gästen den beschwerlichen Aufstieg zu erleichtern. Wir haben die Standseilbahn genommen. In dem knallgelben Kabinenwagen geht es auf der 550 Meter langen Strecke hoch auf den Hügel, durch zwei kleine Tunnel und über ein Brückenviadukt. Die Fahrt ist kurz und schön und für die Kinder, die am liebsten immer wieder rauf und runter fahren wollten, richtig abenteuerlich. Oben bietet eine Aussichtsterrasse einen tollen Blick über Dresden und das Elbtal. Das interessiert Theo und Otto allerdings nur kurz – sie wollten schnell wieder zur Bahn und die Abfahrt in Angriff nehmen.

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Hotel

Wir sind große Motel One Fans. Die Hotelkette ist in vielen größeren deutschen Städten vertreten und das immer in super zentralen Lagen. Die Ausstattung ist super, die Mitarbeiter immer wahnsinnig freundlich, der Preis wirklich attraktiv, das Frühstücksbuffet köstlich – und für Kinder bis 6 kostenfrei. Oha, wenn die Betreiber vom Motel One wüssten, wie viele Croissants so ein Vierjähriger verspeisen kann, währen der große Bruder strahlend das dritte Nutella-Brötchen schmiert – ist ja Urlaub… Und noch wichtiger: Hier gibt es Familienzimmer. Gegen einen kleinen Aufschlag, können wir alle vier in einem Zimmer übernachten. Es wäre mir früher gar nicht in den Sinn gekommen, dass es als Familie ein Problem sein könnte, passende Hotelzimmer zu bekommen – zumindest wenn man kleine Kinder hat, die sich niemals darauf einlassen würden, in einem separaten Zimmer zu schlafen. In Dresden gibt es zwei Standorte vom Motel One, wobei nur das am Palaisplatz Familienzimmer anbietet.

Der gebürtiger Dresdner Erich Kästner und seine großartigen Bücher sind der thematische Schwerpunkt in der Gestaltung von Lobby und Bar – der Empfangstresen ist in Form von Buchrücken gestaltet, in den Regalen stehen Kästners tolle Bücher.

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Und schwups, war unser Kurzausflug leider schon wieder vorbei und wir mussten abreisen. Wären wir noch länger in Dresden geblieben, hätten wir und die Kinder gerne noch eine Elbfahrt mit der Weißen Flotte unternommen, das Verkehrsmuseum besucht,  einen Ausflug zum Eselnest gemacht und eine Fahrt mit der Parkeisenbahn unternommen. Passiert dann das nächste Mal!

 

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