Kindergeburtstagsideen: Polizeigeburtstag

Es sieht alles danach aus, dass wir in diesem Jahr an Ottos Geburtstag zum dritten Mal in Folge einen Polizeigeburtstag feiern werden. Die Leidenschaft für die Hüter von Recht und Ordnung ist und bleibt ungebrochen. Langsam entwickeln wir schon richtiggehend Routine, was Deko, Kuchen und Spiele zum Thema angehen. Für alle, denen auch ein Polizeigeburtstag ins Haus steht, hier ein paar Ideen aus dem letzten Jahr, zum vierten Geburtstag. 

Im vergangenen Jahr haben wir als Einladung einfach unterschiedliche Blaulichtfahrzeuge aufgezeichnet, ausgeschnitten und auf Tonpapierkarten geklebt. Ottos Beitrag war das Blaumalen von Blaulicht & Co …

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An Deko gab es eine Polizeiwagen-Verbrechermasken-Girlande, blaue Luftballons mit Polizei- und Verbrechergesichtern und überhaupt viele Verbrechermasken, mit denen sich Kuscheltiere, Gemüse, Obst, Tischtennisbälle u.ä. in gefährliche Gestalten verwandelten, die sich – verdächtig, verdächtig – überall im Haus versteckten.

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Der Kuchen wurde mit Schokolade überzogen, mit blauen Streuseln und Smarties verziert und mit Playmofiguren bestückt. Den Tisch haben wir einfach mit vorhandenem Polizeispielzeug vollgestellt.

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Nachdem sich alle satt gegessen hatten, ging es in den Garten. Dort stellte ich mich als Polizeiausbilderin vor, die sich sehr darüber freute, dass so viele junge Nachwuchskräfte gekommen waren, um die Polizeitausbildung zu absolvieren. Doch dafür mussten natürlich einige Prüfungen bestanden werden:

Verbrecher aufspüren: Im Garten waren überall Tischtennis-Bälle versteckt, auf die mit Edding Verbrechervisagen aufgemalt waren. Diese  mussten gesucht, gefunden und dingfest gemacht werden.

Absperren üben: Wir hatten jede Menge Absperrband besorgt (gibt es z.B. hier), mit dem die Kinder den Tatort (den Garten) so schnell wie möglich professionell und umfassend absperren mussten.

Knallprobe: Hände hoch oder es knallt! Damit die Nachwuchspolizisten sich dabei nicht selbst erschrecken, mussten sie zu Gewöhnungszwecken jeder mit einem Blasebalg einen Luftballon aufpusten, bis er zerplatzte (die armen Nachbarn).

Polizei-Quiz: Auch die theoretischen Kenntnisse wurden abgefragt, z. B.
– Was sagt die Polizei, wenn sie einen Verbrecher festnimmt? Füße hoch oder ich
gieße? Hände hoch oder ich schieße? Arme zur Seite oder ich niese?
– Wie nennt man das Gerät, das das Tatütata macht? Matthiashorn? Markushorn?
Martinshorn?
– Welche Telefonnummer muss man anrufen, wenn man die Polizei im Notfall
anrufen möchte? 110? 111? 112?
– Wie nennte man die Polizei auch? Polente? Polmöwe? Polmeise?

Juchu, alle hatten bestanden und bekamen ihre Polizeiausweise überreicht, die sie noch mit ihrem eigenen Fingerabdruck kennzeichneten (Danke für die Vorlage, Bodenseewellen.blogspot.com).

 

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Dann passierte es! Das Gartentor ging auf und meine Mutter kam rein. Völlig aufgelöst, denn ihr war gerade das Potemonnaie gestohlen worden!! Ein Glück befand sie sich nun unter so vielen Polizisten, denen sie genau erzählte, was passiert war und auch eine Beschreibung des Täters lieferte: Er trug eine rote Mütze, eine schwarze Sonnenbrille, einen braunen Rucksack, einen grünen Schal etc. Die Polizisten fackelten nicht lange und entscheiden sich sofort dazu, der bestohlenen Dame zu helfen.

Sie liefen in die Richtung, in die der Dieb vermutlich geflohen war und – was soll ich sagen – nach kurzer Zeit stießen sie auf eine rote Mütze. Hatte der Dieb wohl in der Eile verloren. Dann an der nächsten Kreuzung: eine schwarze Sonnenbrille. Die Kinder waren wahnsinnig aufgeregt, sammelten alle Indizien ein und folgten der von meiner Mutter netterweise vorab ausgelegten Spur – die uns überraschenderweise, einmal um den Pudding, wieder in unseren Garten führte.

Hier konnte der Dieb tatsächlich dingfest gemacht werden. Es handelte sich überraschenderweise um einen bislang nicht durch kriminelle Energie in Erscheinung getretenen Kuschelbären der Kinder.

IMG_3021IMG_3018Ein Glück hatte er das Portemonnaie noch bei sich und die Polizisten konnten es stolz meiner Mutter übergeben. Sie überreichte jedem ihrer Helfer einen kleinen Finderlohn, den diese am „Polizistenkiosk“ gegen Süßigkeiten (z.B. Einsatzfahrzeuge aus Schokolade, Polizeipflaster (gibt es z.B. hier) und eine Winkerkelle (Danke auch hier für die tolle Vorlage Bodenseewellen.blogspot.com!) umtauschen konnten.

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Wenn Otto dann im nächsten Jahr IMMERNOCH auf das Polizeimotto besteht, ist er endlich alt genug für eine Feier im Polizeimuseum Hamburg, für die man mindestens sechs Jahre alt sein sollte und auf die er schon lange hinfiebert.

Ihr wollt den nächsten Kindergeburtstag auch lieber nicht zuhause feiern? Wir haben Euch auf dem Blog viele Ideen zusammen gestellt, wo man in Hamburg toll feiern kann. Was darf es sein: MuseumsgeburtstageTiergeburtstage oder Naturgeburtstage?

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