Kindergeburtstag: Indianer

Wir haben es getan, zum allerersten Mal. Dieses Jahr waren wir endlich einmal bei den Karl May Festspielen – und haben damit bei Theo und Otto Tür und Tor für eine große Indianerleidenschaft geweckt. Natürlich sollte auch der diesjährige Kindergeburtstag von Otto unter dem Motto Indianer stehen. Hier unsere Ideen für Einladung, Spiele und Dekoration.

(von Johanna)

Ich hatte mich ja schon damit abgefunden, dass Otto in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge einen Polizeigeburtstag feiern wollen würde.  Aber dann kamen die Karl May Festspiele und „Old Shurehand“. Wir fuhren nach Bad Segeberg und diverse Pengs, Puffs und Explosionen später war Polizei so etwas von vergessen. Plötzlich drehte sich alles nur noch um das Thema Indianer und das sollte natürlich auch bei Ottos fünftem Geburtstag so sein.

Diverse Recherchen auf Pinterest & Co sowie eine Geburtstagsfeier später, hier unsere Toptipps zu Einladung, Spielen und Dekoration für einen Kindergeburtstag zum Thema Indianer.

Einladung

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Bei der Gestaltung der Einladung haben wir uns von Pinterest inspirieren lassen. Ich finde es ja immer schön, wenn die Geburtstagskinder beim Basteln mithelfen können. Otto ist alles andere als ein großer Bastler, er hat trotzdem mit viel Freude Pfeile und Federn festgeklebt und die Federn eingeschnitten.

Kuchen, Geburtstagstisch, Deko

Ist es nicht immer wieder faszinierend, wie die Vielfraß-Kinder am Geburtstagstisch auf einmal zu Spatzenessern werden? Ich habe dieses Mal deswegen vor allem Schaumkuss-Indianer (Inspiration hier) vorbereitet und den traditionellen Guten-Morgen-Geburtstagskind-Schoko-Smarties-Kuchen aufgeschnitten und mit Federspießen „erlegt“ (Free Printables hier, wo es auch noch weitere nette Indianer-Printables gibt).

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Ansonsten wurde auf dem Tisch die Ausbeute eines Waldspazierganges ausgestreut – Kastanien, Baumrinde, Steine – und mit Indianerfiguren aus der Playmokiste angereichert. Die schöne Idee für die Federbecher gab es hier.

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Über dem Tisch und draußen – das Wetter war trotz Ende September großartig – hing eine Federkette mit Papierfedern. Im Nadelbaum ein Traumfänger, den Theo vor einiger Zeit in der Kita gebastelt hat (Anleitung z. B. hier).

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Spiele

Als erstes bekam jeder Gast einen Federschmuck – und dann seinen Indianernamen. Dafür gab es für alle Kinder Ketten mit Namensanhängern, die in einem Päckchen abwechselnd mit einer Lage Zeitungspapier verpackt waren. Die Kinder bekamen einen Würfel, wer eine 6 würfelte durfte eine Lage auspacken und verwandelte sich in Listiger Krieger, Rasender Blitz, Mächtiger Donner usw.

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Außerdem gab es für jedes Kind einen kleinen Schatzbeutel mit seinem Anfangsbuchstaben, aus Lederresten ausgeschnitten und aufgeklebt. In diesen Säcken konnten sie alles sammeln, was es den Tag über so geben würde.

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Anschließend gingen die Kinder in den Garten, um dort ihre Totemsteine zu finden – mit denen Manitou ihnen mitteilte, welches ihre kriegerischen Stärken waren. Dafür hatte ich mit wasserfestem Stift auf flache kleine Steine Tiere aus der indianischen Mythologie (Bison, Adler, Waschbär etc.)  aufgezeichnet. Anschließend wurden die Steine etwa eine Woche vor der Feier in einen herrlich klebrigen Erd-Sand-Mehl-Brei (das Rezept habe ich hier gefunden) eingekleidet, so dass sie fast aussahen wie Steine. Gerade rechtzeitig zum großen Tag waren sie durchgetrockent und wurden im Garten versteckt. Die Kinder haben erst fleißig gesucht und ihre Steine dann mit viel Spaß geknackt.

Danach erfuhren sie, welche Fähigkeiten ihr Totemtier ihnen jeweils verlieh (Stärke, Schnelligkeit, List o.ä.). Außerdem wurden die Laute (aus YouTube-Videos) vorgespielt und sie mussten erraten werden, zu welchem Tier sie gehören.

Es folgte ein Tierspurenquiz. Dafür wurden diese Bilder  auf festem Papier ausgedruckt und die Kinder sollten, wie bei einem Memory, die passenden Paare finden.

Weiter ging es mit Goldwaschen – mit Goldfarbe angesprühte Steine mussten aus einem großen Eimer mit Wasser und Sand gesiebt werden.

Ich hatte vorher nicht gedacht, dass wir weitere Spiele brauchen würden, aber die Menge schrie nach mehr. Deswegen haben wir noch eine Runde Stop-Regentanz eingeschoben, was großartig ankam, in Zeitungstanzen überging und in einer großen Papierschlacht endete.

Zum Schluss mussten die kleinen Indianer gemeinsam einen Büffel erlegen. Dafür hatte ich einen Büffel auf eine große Pappe gezeichnet, ein Loch in der Mitte ausgeschnitten und alles auf eine Plastikkiste geklebt, die mit Mitgebseln für die Schatzbeutel gefüllt war – Süßigkeiten und kleinen Holzbögen mit Wattestäbchenpfeilen (die wirklich erstaunlich weit schossen – danke auch für diese tolle Idee, PickPosh). Jedes Kind musste mit (großem) Pfeil und Bogen auf den Büffel schießen, nachdem alle ihn in die Mitte getroffen hatten, war er erlegt und durfte auseinandergenommen werden.

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Zum Abschluss gab es Würstchen und Pommes, die wie immer hauptsächlich von den abholenden Eltern gegessen wurden. Die sollen ja auch nicht zu kurz kommen. Und dann war der Geburtstag auch schon wieder vorbei. Ganz ohne Blaulicht, Kripo und Verbrecherjagd. Irgendwie schade. Vielleicht feiere ich ja zum 41. einen Polizeigeburtstag.

Ihr wollt den nächsten Kindergeburtstag lieber nicht zuhause feiern? Wir haben Euch auf dem Blog viele Ideen zusammen gestellt, wo man in Hamburg toll feiern kann. Was darf es sein: MuseumsgeburtstageTiergeburtstage oder Naturgeburtstage?

 

 

 

 

 

 

 

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