Tipp: Chocoversum

Wir haben einen herrlich klebrigen Ausflug ins Chocoversum gemacht und dabei jede Menge gelernt. Über Schokolade, Schokolade und, mmmhhh, Schokolade!

(von Johanna)

Einerseits habe ich schon lange mit einem Besuch im Chocoversum geliebäugelt. Andererseits hatte ich das Gefühl alles zu wissen, was man über Schokolade wissen muss. Nämlich, dass sie köstlich schmeckt. Wiederum andererseits schwärmten alle immer begeistert vom Chocoversum, vor allem davon, dass man eine eigene Tafel Schokolade kreieren kann. Und dass man in dem Schokomuseum an allen Ecken und Enden Schokolade probieren kann, darf, MUSS! Überzeugt, wir kommen! Und es war toll!

Gleich am Anfang erwartet die Besucher ein riesiger Schokobrunnen, von dem man sich eine Schokopfütze auf eine zuvor ausgehändigte Waffel zapfen soll, darf, MUSS! Theo und Otto waren sekundenlang sprachlos, bevor sie mich lautstark um meine Waffel anbettelten („Du magst doch gar keine Schokolade!“ Wie bitte?!).

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Weiter ging es zu einer kurzen Einführung rund um die Kakaopflanze, bei der auch eine frisch aus der Kakaofrucht gepuhlte Kakaobohne probiert werden konnte (nicht musste!). Schmeckte wie eine unreife Nuss in einer Hülle aus süßlichem sehr schleimigem Schleim. Nicht sehr lecker, gar nicht schokoladig!

Anschließend wurde unsere Gruppe – ein Besuch des Museums ist nur im Rahmen einer Führung möglich – in eine große Küche geführt. Es folgte das, worauf sich die Kinder am meisten gefreut hatten, na gut, ich auch: Die Kreation einer eigenen Schokoladentafel. Jeder Besucher erhielt einen noch flüssigen Schokorohling – Vollmilch oder Zartbitter.  Auf diesem konnte eine selbst zusammengestellte Auswahl aus 21 verschiedenen Toppings – von Schokolinsen über Gummibärchen bis zu Rosa Pfeffer – verteilt werden. Es folgt eine schmierig-schokoladige Viertelstunde, in der alle Besucher ihre geheimen Gelüste ausleben konnten. Theo und Otto waren im Paradies und vertieft in Überlegungen darüber, wie sie die Streusel & Co am besten anrichten sollten. Anschließend musste man sich schweren Herzens wieder von seiner Kreation trennen. Zumindest temporär, denn die Schokoladen kamen nun in den Kühlschrank, damit sie bis zum Ende der Führung hart und knackig wurden.

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Anschließend begaben wir uns weiter auf die Reise von der Kakaobohne hin zur Schokolade. Im begehbaren Container wurde über Lagerung und Logistik berichtet, es wurden Röst- und Mahlprozesse erklärt und große Maschinen gezeigt, die gerade dabei waren, Schokolade herzustellen.

Unsere Führerin erklärt alles ganz genau und reichte zwischendurch immer wieder kleine Probierproben: eine geröstete Kakaobohne, ein Stück Schokolade, eine in flüssige Schoko getauchte Waffel oder ein Löffelchen Schokospäne (mmmhhh, das Beste!).

Otto hing bei den längeren Erzählblöcken zwischenzeitlich etwas in den Seilen. Aber immer wenn er drohte, den Anschluss zu verlieren, wurde wieder etwas Süßes gereicht und schwups war er wieder voll dabei. Durch kleine Witze und Anekdoten blieb es außerdem immer kurzweilig und Theo freute sich im Nachhinein über unsere lustige Führerin: „Die hat aber ganz schön viel Quatsch gemacht.“

 

Nach 90 schokoladigen Minuten erreichten wir das Ende der Ausstellung und hatten jede Menge rund um unsere Lieblingssüßigkeit gelernt: Wo sie herkommt, wie sie transportiert wird, wie die schleimige Bohne vom Anfang zur zart schmelzenden Süßigkeit wird, worauf man beim Kauf achten sollte, wenn man mit guten Gewissen genießen möchte und vieles mehr.

Zum Abschluss wurden uns unsere Schokoladentafeln überreicht, zum Bestaunen, Verpacken und Mitnehmen. Stolz trugen wir sie in den Museumsshop – den SchokoLaden 🙂 – wo es tatsächlich nur Schokolade oder schokoladige Produkte von Hamburger, deutschen und internationalen Chokolatiers gibt.

Wir stellten zufrieden fest, dass unsere Schokotafeln natürlich am besten aussahen und kauften trotzdem noch einiges ein. Denn süßes Gold kann man nie genug haben!

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Homepage: www.chocoversum.de

Adresse: CHOCOVERSUM by HACHEZ • Meßberg 1 • 20095 Hamburg

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag starten Führungen zwischen 10:15 und 16:00 Uhr; am Wochenende zwischen 10:15 und 17:00 Uhr. Tickets für die Führungen gibt es hier. Eine Anmeldung empfiehlt sich, insbesondere am Wochenende.

Preise: Der Besuch im Chocoversum ist nur im Rahmen einer 90-minütigen Führung möglich. Die Preise enthalten den Eintritt in das Chocoversum, die Teilnahme an der Führung sowie eine selbst kreierte Tafel Schokolade. Erwachsene: 15,- Euro; Kinder bis einschließlich 5 Jahren: Eintritt frei, aber bei Schokoladenkreation 4,50 Euro; Kinder von 6 bis 17 Jahren: 11,- Euro

Alter: Ohne Altersvorgabe. Unserer Einschätzung nach ist ein Besuch für Kinder ab 5 Jahren geeignet.

Essen und Trinken: Schokolade 🙂

Lage: 

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