Tipp: „Konrad oder das Kind aus der Konservenbüchse“ im Theater für Kinder

Otto (5) war mit seiner Großmutter im Theater für Kinder. Die beiden haben „Konrad oder das Kind aus der Konservenbüchse“ gesehen. Wie Otto es fand? Lest Ihr hier.

Erzähl doch mal, wie die Geschichte war?
Otto: Ich habe eine Idee: Kauf Dir doch das Buch und lies selber, was passiert ist.

Nun denn. Lesen wir zunächst also einfach, was das Theater für Kinder zum Stück schreibt:

„Frau Berti Bartolotti lebt alleine und verdient ihren Lebensunterhalt mit dem Knüpfen von Teppichen. Sie ist ziemlich schrill und chaotisch. Als ihr eines Tages ein sehr großes Paket, das sie gar nicht bestellt hat, angeliefert wird, wundert sie sich kurz und packt es dann aus. Aus einer riesigen Konservenbüchse steigt ein Junge: Konrad. Er ist außergewöhnlich artig, vorbildlich erzogen und sehr gebildet. Bertis Lebensgefährte Egon ist begeistert. Konrads neue Mitschüler weniger.  Nur Kitti mag Konrad sehr und wird seine Freundin. Als die Herstellerfirma Konrad zurückhaben will, weil er eine „Fehllieferung“  war, hilft Kitti Konrad sich zu verstecken. Jetzt muss Konrad „umerzogen werden“, damit die Fabrik ihn bloß nicht zurück haben will.“

Chaotische Erwachsene, braves Kind – daraus ergeben sich natürlich jede Menge komische Momente.  Und dass Konrad die schlechten Manieren mühsam beigebracht werden müssen, ist natürlich auch sehr witzig. Die Geschichte von Christiane Nöstlinger birgt also jede Menge komisches Potenzial. Aber hat das Theater für Kinder es auch gut auf die Bühne gebracht? Fragen wir mal Otto – vielleicht gibt es jetzt Antworten.

Wie hat es Dir denn gefallen?
Otto: Sehr gut. Und die Frau die die Briefträgerin gespielt hat, war auch ein Roboter und wollte Konrad wieder abholen, weil er war eine Fehllieferung.

Was ist denn eine Fehllieferung?
Otto: Konrad sollte eigentlich zu einer anderen Frau und wurde nur aus Versehen zu seiner Mutter gebracht.

Was war denn am besten?
Otto: Als die Roboter Konrad wieder zurück holen wollten und die Mutter sie dann gebissen hat. Dann haben sie beide (redet mit blecherner Stimme) „Au-a, au-a“ gerufen und sind weggelaufen.

Und noch?
Otto: Als wir alle die Schulklasse waren und aufstehen und der Lehrerin „Guten Morgen“ sagen mussten. Und als sie Konrad beibringen mussten, wie man frech ist.

Und am schlechtesten?
Otto: Als der Junge Konrad in der Schule so gehasst hat.

Wie war es denn als Konrad…
Otto: Mami, jetzt habe ich keine Lust mehr. Geh doch auch ins Theater, wenn Du so neugierig bist. Ich komm auch gern noch einmal mit.

Danke für das Gespräch, ich überlege es mir gerne 🙂

Websitewww.theater-fuer-kinder.de

Adresse: Theater für Kinder, Max-Brauer-Allee 76, 22765 Hamburg

Termine: 12. November 2017; Wiederaufnahme: 14. April bis 03. Juni 2018

Alter: ab 5 Jahren

Lage

 

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